Klassische Musik - ungewöhnlich vermittelt, am 4.4.2011 „Rhapsody in school“
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Über das Internet fand unsere Musikpädagogin Elisabeth Hintze das Projekt mit dem schönen Namen „Rhapsody in school“, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern und Jugendlichen die „Schwellenangst“ vor klassischer Musik zu nehmen. Dazu vermittelt es namhafte Künstler, die ihre Begeisterung für ihre Musik herüberbringen können, in die Schule, wo sie mit den Kindern und Jugendlichen proben, spielen, experimentieren und ihre Arbeit vorstellen. „Das passt zu unseren musik-aktiven Schülern!“ dachte Elisabeth Hinze und meldete die fünften Klassen an. Am 4.4.2011 war es dann endlich soweit: An diesem Montag fing die Schulwoche für unsere beiden fünften Musikklassen, die 5c und 5d sowie zehn ausgewählte TrommlerInnen aus dem Musikkurs von Jan Stubbe ganz anders an als gewöhnlich: Sie bekamen Besuch von dem mehrfach prämierten Schlagzeuger und Komponisten Johannes Fischer. Der sympathische junge Mann ist Berufsmusiker und spielt Schlagwerk. Darüber hinaus arbeitet er als Professor an der Musikhochschule Lübeck. Und weil er nicht nur reden, sondern auch vorspielen wollte, brachte Johannes Fischer eine Auswahl seiner vielen, vielen Instrumente mit in die Schule. Einige davon konnten unsere jungen Musikerinnen und Musiker auch gleich als Kleine Trommel und Mittlere Trommel, als Mini-Bongo oder Triangel identifizieren. Andere blieben zunächst Unbekannte. Johannes Fischer wartete bei seiner Präsentation gar nicht erst lange, sondern begrüßte die Anwesenden sofort ganz kräftig mit seinen Trommeln und schnellen Rhythmen. Dann berichtete er von seiner Arbeit als Professor an der Hochschule für Musik in Lübeck und von seinen vielen Reisen als Perkussionist durch die ganze Welt. Genaueres ist auf seiner Homepage zu sehen und nachzulesen. Dass auch ganz alltägliche Dinge klangschöne Instrumente sein können, zeigte uns Johannes Fischer anschaulich. Besonders eindrucksvoll war wohl der Einsatz eines kleinen mit farbigem Wasser aufgefüllten Fläschchens, auf dem Fischer eine Vielfalt von Klängen hervorbringen konnte. Das hätten wir nicht erwartet! Aber auch das Metallrohr aus dem Baumarkt, der Fußboden des Raumes sowie Ständer oder Stuhl wurden von ihm mühelos zu Instrumenten umfunktioniert. Dass man dafür nicht nur gekaufte Schlegel, sondern auch einen Stock mit daran befestigtem Flummi nutzen kann, war allen neu. Und was sagen die Zuschauer? Dieser Besuch wird uns noch lange zu eignen Experimenten anregen. Wir bedanken und sehr herzlich bei Johannes Fischer und den Organisatoren von „Rhapsody in school“ für diesen unvergesslichen Tag. E.H. Zur Startseite |
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