24.11.2011 Schulabschluss – und was kommt danach? Berufsinformationstag 2011 an der NMS
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Am vergangenen Donnerstag fand an unserer Schule wieder der traditionelle Berufsinformationstag für den Jahrgang 9 statt. Schon seit fast zwanzig Jahren bemüht sich das Berufsorientierungsteam – Erwin Goßlar, der von Anfang an da- bei ist, und Martina Warncke – darum, einmal im Jahr Ausbildungsleiter und Chefs verschiedener Firmen an die Schule zu holen, die den Neuntklässlern Rede und Antwort stehen. Das war auch diesmal wieder gelungen. Das Angebot für die Schüler reichte von Großkonzernen wie Airbus, Aurubis und Blohm & Voss über Haspa und Polizei bis hin zu mittelständischen Unternehmen aus der Region, wie Autohaus Tobaben, Homfeld Elektrotechnik und die Vering-Apotheke. Außerdem waren die Ärztekammer, das Friseurhandwerk, ein Anwaltsbüro, eine Versicherung und das Hotel Le Royal Meridien vertreten. Viele dieser Betriebe kommen schon seit Jahren an unsere Schule. Der Beratungsdienst unserer Schule informierte zudem über sozialpädagogische und kaufmännische Berufe. Die ca. 150 Schüler des 9. Jahrgangs unserer Schule hatten sich zuvor in einer Wahl für je vier der Angebote entschieden, die sie an diesem Vormittag gut vorbereitet und ausgerüstet mit Notizblock und gespitzten Ohren besuchen sollten. Die Schüler hörten natürlich besonders gut zu, wenn junge Auszubildende aus den Betrieben ihre Erfahrungen weiter gaben. So hatte Elektromeister Uwe Spahl von der Firma Homfeld in Georgswerder Ferhat Kara (19) mitgebracht, den er bei der Elektroinnung ausbildet. Ferhat berichtete von seinen Problemen in den letzten Jahren seiner Schulzeit und er riet den Schülern, unbedingt auf einen guten Abschluss hin zu arbeiten. Von Airbus in Finkenwerder waren Sarah Gebert (19) und Martin Koch (22) an unsere Schule gekommen, beide im dritten Lehrjahr als Fluggerätemechaniker. Die beiden sympathischen jungen Leute, die übrigens für ihre Ausbildung in Hamburg ihre sächsische Heimat verlassen mussten, waren für die Schüler begehrte Gesprächspartner – auch nach ihren Vorträgen. Sarah und Martin sagten, besonders Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit seien wichtige Kriterien für eine erfolgreiche Bewerbung in ihrem Bereich und vor Einstellungstests brauche eigentlich niemand Angst zu haben, denn auf die könne sich jeder gut vorbereiten. Luis Arellano ist Ausbildungsleiter bei Blohm & Voss und stammt aus Spanien. Deshalb war es ihm ein besonderes Anliegen, Schüler mit Migrationshintergrund für eine Tätigkeit bei der Traditionswerft zu interessieren. Für seine Firma sei es wichtig, so sagte er, Aus- zubildende zu finden und an längerfristig an den Betrieb zu binden. Herr Groß von Aurubis (ehem. Norddtsch. Affinierie) weckte Hoffnungen auf eine Lehrstelle im Metallbereich seiner Firma: die Chancen stünden gut, aber ein gutes Zeugnis und ein passables Ergebnis im Einstellungstest blieben weiterhin wichtig. In die gleiche Kerbe schlugen auch die Polizistinnen Frau von der Ahe und Frau Steingrübner-Witt: gesucht würden Bewerber für den Mittleren Dienst, aber viel scheiterten an der Hürde Deutschkenntnisse. Bei Sebastian Hengelhaupt von der Haspafiliale Neuenfelder Straße herrschte großes Gedränge – offenbar hat der Beruf des „Bankers“ bei vielen Schülern eine große Anziehungskraft. Der Bankfachwirt gab Tipps für die Bewerbung und das richtige „outfit“ für das Vorstellungsgespräch und warnte davor, sich zu viele unentschuldigte Fehlzeiten im Zeugnis zu leisten. Die Autofirma Tobaben bot keine Veranstaltung an unserer Schule an, sondern hatte die interessierten Jungen (Mädchen waren leider nicht dabei) in ihre Filiale nach Harburg eingeladen. Nach einer allgemeinen Einführung über die Berufe im Kfz-Gewerbe gab es einen Rundgang durch das Firmengelände: Neu- und Gebrauchtwagenabteilung, Werkstatt und Lackiererei hatten den Schülern viel zu bieten, zumal auch ein paar flotte Flitzer zu bestaunen waren. W.M. Zur Startseite |
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